Checkliste für die Adressänderung

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Ein Umzug bringt viele Aufgaben und Verpflichtungen mit sich. Dazu zählen neben den typischen Umzugstätigkeiten auch Maßnahmen wie die Änderung der Adresse, wenn Wohnort, Straße und Hausnummer nicht mehr dieselben wie zuvor sind. Die Bekanntgabe der aktuellen Anschrift ist aus verschiedenen Gründen wichtig. Damit dieser Vorgang vollständig abgewickelt werden kann, ist eine Umzug-Checkliste Adressänderung hilfreich.

Adressänderung nach dem Umzug mitteilen

Um eine weitere Erreichbarkeit für andere Behörden, Institutionen oder Firmen zu gewährleisten und um das Nachschicken der Post zu garantieren, müssen die gültigen Adressdaten mitgeteilt werden.Verschiedene Ansprechpartner sowie Familienangehörige und Bekannte sollen meist nach einem Umzug für die Aufrechterhaltung weiterer Kontakte die neuen Daten der Anschrift erhalten. Darüber hinaus kann es sein, dass sich einzelne Mitgliedschaften oder Verträge des alten Wohnorts in der neuen Region als überflüssig erweisen.

Drei Wochen bis ein Monat bevor der Umzug stattfindet

Telefonanschluss abmelden, anmelden beziehungsweise ummelden 

Beantragung eines Telefon- und/oder Internetanschlusses für die neue Wohnung

Kabelanschluss abmelden, anmelden beziehungsweise ummelden

Diese Zeitraum ist deshalb so großzügig gewählt, weil unter Umständen vorgegebene Kündigungsfristen einzuhalten sind.

Vierzehn Tage bis drei Wochen bevor der Umzug stattfindet

Deutsche Post Nachsendeauftrag vereinbaren

Tageszeitungen anmelden oder abmelden

Gas- und/oder Stromanbieter schriftlich oder online kündigen

Neuen Grundversorger für Gas/Strom suchen und Vertrag abschließen

Tageszeitungen anmelden oder abmelden

Sieben Tage bis zwei Wochen bevor der Umzug stattfindet

Rundfunk online oder schriftlich ummelden (Formulare gibt es auch bei der Post)

Neue Adresse an Agentur für Arbeit, Ausbildungsstätte oder Arbeitgeber, die Universität und das Amt für Ausbildungsförderung weitergeben

Bei Kindern den Kindergarten und die Schule

Bank, Sparkasse über neue Anschrift informieren

Wohngeldstelle, Sozialamt

Kreditinstitutionen, Kreditkartenfiliale

Nach dem Umzug

Vorrangig sind hierbei Instanzen wie:

Einwohnermeldeamt am neuen Wohnort

Zulassungsstelle für Kraftfahrzeuge

Familienkasse für Kinder, für die es Kindergeld gibt

Krankenkasse

Versicherungen wie Haftpflicht-, Hausrat-, Lebens- und Kraftfahrzeugversicherung

Finanzamt

Netzbetreiber für mobile Telefone

TASSO oder andere Einrichtungen wie das Ordnungsamt für Haustiere

Anmeldung und Ummeldung nach dem Umzug

Eine Neuanmeldung beim Einwohnermeldeamt ist verpflichtend. Der Zeitraum dafür liegt zwischen einer Woche bis höchstens vierzehn Tagen. Bei Überschreitung dieser Fristen kann es passieren, dass ein Bußgeld erhoben wird. Zum Einwohnermeldeamt kann auch eine Vertretung gehen, wenn diese eine Vollmacht vorweisen kann. Darüber hinaus ist die Adressänderung beim Einwohnermeldeamt kostenfrei.Die Mitarbeiter können die Registrierung nur dann vornehmen, wenn spezielle Unterlagen vorgelegt werden. Das sind im Einzelnen eine Wohnungsgeberbescheinigung, die vom Vermieter ausgefüllt wird, der Reisepass oder der Personalausweis und ein sogenanntes Meldeformular.

Internet, Telefon, Abos und Kundendienste

Darüber hinaus sollten Menschen, die verschiedene alltägliche Dinge über das Internet abwickeln, auch dort ihre neuen Adressdaten ändern. Nach dem Umzug die Adresse ändern, das betrifft in diesem Zusammenhang beispielsweise:

Paypal

Abonnements

Ebay

Amazon

diverse andere Kundendienste wie Streaminganbieter, Zulieferer und Einkaufsportale

Deutsche Bahn für die automatisierte Bestellung einer Bahncard

Fitnessstudio

Vereine

Ehemaligen Vermieter über die neue Adresse informieren

Ehemalige Vermieter sind deshalb zu beachten, weil noch eine Abrechnung der Betriebskosten und eine Rückzahlung der Kaution zu tätigen wären. Gerade die Nebenkostenabrechnung wird mit der Post zugestellt. Das kann lange dauern, sodass es vorteilhaft ist, die neue Anschrift mitzuteilen. Oftmals übernimmt die Zustellung auch die Post, wenn der Zeitraum für den Nachsendeauftrag nicht überschritten ist.

Nachsendeauftrag der Deutschen Post - Leistungen

Adressänderungen können bei der Deutschen Post hinterlegt werden, um ein Zusenden bis zu zwei Jahren zu vereinbaren. Günstig ist die Frist bereits vierzehn Tage vor dem Umzug, spätestens aber eine Woche vorher. Nicht alle Sendungen werden nachgesandt. Das betrifft beispielsweise Briefe mit Kreditkarten oder die Bahncard. Nachsendeaufträge können direkt in der Postfiliale oder online getätigt werden.

Grundsätzlich ist der Nachsendeauftrag ab einem halben Jahr kostenpflichtig. Je länger die Nachsendezeit ist, desto teurer wird diese Leistung.Steht auf der Checkliste zur Adressänderung die Deutsche Post, dann beinhaltet dieser Auftrag verschiedene Arten von Sendungen. Das sind beispielsweise:

Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibriefe sowie Postkarten

Einschreiben, Sendungen, die per Nachnahme geschickt werden

Warensendungen, Bücher, sogenannte Streifbandzeitungen

Dialogpost wie Infobriefe, Werbung

Im Inland verschickte Pakete und Päckchen auf Wunsch

Sendungen ins Ausland mit eventuellen Nachentgelt

Mit einer individuellen Umzug-Checkliste Adressänderungen bleibt die Übersicht gewahrt und es werden keine Positionen vergessen.

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