Checkliste zur Wohnungsübergabe

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Anlässlich des bevorstehenden Wohnungswechsels treffen in der Regel Mieter und Vermieter – oder dessen Vertreter – zur Wohnungsübergabe zusammen. Wahrscheinlich findet das sogar gleich zweimal statt. Zum ersten Mal, wenn Sie Ihre alte Wohnung verlassen und diese an den Vermieter zurückgeben. Zum zweiten Mal wenn Sie Ihre neue Wohnung vor dem Einzug übernehmen. In allen Fällen wird es vorteilhaft sein, eine Wohnungsübergabe nach Checkliste vorzunehmen.

Checkliste zur Wohnungsübergabe

Mit unserer praktischen Checkliste zur Wohnungsübergabe sind Sie bestens auf alle möglichen Vorkommnisse vorbereitet und es wird Ihnen kein wichtiger Punkt entgehen. Sowohl beim Auszug als auch beim Einzug sollten Sie die folgenden Punkte bei einer Wohnungsübergabe unbedingt beachten.

Die Wohnung sollte vollständig geräumt sein

Nur wenn alle Wände und Böden frei sichtbar sind, ist es möglich Schäden am Fußbodenbelag, feuchte Stellen an den Wänden und ähnliche Mängel festzustellen.

Zeitpunkt der Wohnungsübergabe

Verabreden Sie einen Termin, der sicherstellt, dass während der Übergabe noch genügend Tageslicht vorhanden ist. Denn häufig sind Lampen noch nicht oder nicht mehr vorhanden. Bei unzureichender Beleuchtung sind Schäden oder Mängel möglicherweise nicht erkennbar und werden übersehen.

Fertigen Sie ein Übergabeprotokoll an

Nur wenn alles schriftlich festgehalten wird, können Sie sicher sein, dass Ihnen im Nachhinein keine Nachteile entstehen. Das Übergabeprotokoll sollte zweifach angefertigt und von beiden Parteien unterschrieben und beiden ausgehändigt werden.

Zählerstände festhalten

Achten Sie darauf, dass die Zählernummern und die aktuellen Zählerstände von Strom und Wasser erfasst und im Übergabeprotokoll notiert werden. Wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind, sollten auch die Verbrauchsstände von Warmwasser und Heizung erfasst werden.

Checkliste zur Wohnungsübergabe bei Auszug

Die Wohnung sauber verlassen

Die Wohnung muss in besenreinem Zustand übergeben werden. Über diese einfache Reinigung hinaus ist kein weiterer Putzaufwand, zum Beispiel Fensterputzen, erforderlich.

Normale Abnutzungserscheinungen

Nach einer in der Regel längeren Mietzeit ist es unvermeidbar, dass Ihre Wohnung Gebrauchsspuren und Abnutzungserscheinungen aufweist. Dieser normale Verschleiß ist mit Ihrer regelmäßigen Mietzahlung bereits abgedeckt und ein Vermieter kann dafür keine Entschädigungen verlangen.

Schäden in der Wohnung

Sind jedoch Schäden vorhanden, die den Rahmen einer normalen Abnutzung übersteigen, hat der Vermieter das Recht, diese auf Ihre Kosten beseitigen zu lassen. Dazu zählen zum Beispiel Schäden, die durch Haustiere verursacht wurden, Brandspuren durch Zigaretten oder Schäden, die durch den Transport Ihrer Möbel beim Auszug entstanden sind.

Einbauten oder bauliche Veränderungen

Wenn Sie in der Wohnung etwas verändert haben - Einbauschränke, Trennwände oder ähnliches - muss grundsätzlich der ursprüngliche Zustand am Zeitpunkt des Einzugs wieder hergestellt werden. Da diese Veränderungen aber meist den Gebrauchswert der Wohnung steigern, kann meistens eine Einigung mit der Vermieter erzielt und ein Rückbau vermieden werden.

Renovierung

In alten Mietverträgen wird häufig verlangt, dass die Wohnung renoviert werden muss. Nach neuester Rechtsprechung ist diese Verpflichtung jedoch nicht immer bindend. Im Zweifel sollten Sie einen Mieterverein oder einen Rechtsanwalt um Rat fragen. Sollten Sie die Wände Ihrer Wohnung in ausgefallenen Farben gestrichen haben, die eine erneute Vermietung erschweren, kann der Vermieter von Ihnen verlangen, diese in neutralen Farben zu überstreichen. Oder er kann es selbst veranlassen und die Erstattung der Kosten von Ihnen verlangen.

Schlüsselübergabe

Alle Schlüssel der Wohnung sind an den Vermieter zurückzugeben.

Rückzahlung der Kaution

Der Vermieter ist berechtigt, einen Teil der Kaution für gegebenenfalls auszuführende Reparaturen und noch ausstehende Nebenkostenabrechnungen für maximal sechs Monate zurückzuhalten.

Checkliste zur Wohnungsübergabe bei Einzug

Zur Wohnungsübergabe vor Ihrem Einzug in die neue Wohnung ist es hilfreich, eine zweite Person dabei zu haben, die bei möglichen späteren Streitigkeiten als Zeuge auftreten kann. Auch ein Fotoapparat (oder ein Smartphone) ist nützlich, um eventuelle Schäden oder Beanstandungen gleich vor Ort zu dokumentieren.

Sauberkeit

Die Wohnung hat in einem besenreinen Zustand zu sein. Vom Vormieter zurückgelassene Abfälle, Möbel oder Gegenstände sollten beseitigt sein.

Fenster und Türen

Achten Sie darauf, dass Türen und Fenster dicht sind und sich uneingeschränkt öffnen, schließen und verschließen lassen.

Fußböden und Wände

Kontrollieren Sie den Zustand und halten Sie Beschädigungen durch Bohrlöcher, offene Fugen und eventuell abgeplatzten Putz oder lose Tapeten fest. Achten Sie auf feuchte Stellen.

Badezimmer und Toiletten

Wenn Fliesen Bohrlöcher aufweisen, notieren Sie im Übergabeprotokoll deren Anzahl und Lage. Prüfen Sie, ob Waschbecken, Bade- oder Duschwannen und Toilettenbecken Sprünge oder Beschädigungen haben. Stellen Sie fest, ob alle Wasserhähne und Armaturen dicht sind und einwandfrei funktionieren.

Technische Geräte und Einbauküchen

Prüfen Sie sorgfältig die Funktion von Klingeln, Türöffnern und Gegensprechanlagen. Wenn Sie eine Einbauküche übernehmen, sollten Sie alle Geräte in Augenschein nehmen und deren Zustand im Übergabeprotokoll vermerken. Da Sie nicht alle Funktionen einer Küche bei der Wohnungsübergabe prüfen können, behalten Sie sich ausdrücklich spätere Mängelmeldungen vor. Das gilt auch für Antennenanlagen und Kabelanschlüsse.

Heizung und Warmwasserversorgung

Stellen Sie fest, ob Heizungen, Gasthermen oder Durchlauferhitzer funktionieren. Wenn Heizkörper mit Ableseeinheiten ausgerüstet sind, überprüfen Sie, ob diese auch vollständig an allen Heizkörpern vorhanden sind. Wenn in der warmen Jahreszeit eine Überprüfung der Heizungen aufgrund deren Einstellung nicht möglich ist, behalten Sie sich auch hier eine spätere Reklamation vor.

Kellerräume

Stellen Sie fest, ob die überlassenen Kellerräume wirklich leer sind und der Zugang zu ihnen uneingeschränkt möglich ist.

Schlüssel

Überprüfen Sie, ob die Ihnen überlassenen Schlüssel auch tatsächlich zu allen Schlössern passen.

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